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Freitag, 6. Januar 2023

Meine Rauhnächte und die Stunde des Wolfs (Teil 2: Der Innere Kreis und Äußere Kreis: Die Untersbergkirchen)

Zu Beginn der Rauhnächte sah ich in der Wolfsstunde eine neue Perspektive, eine neue Energiestruktur der überlieferten 14 Untersbergkirchen:

  • einen inneren und einen äußeren Kreis
  • die ursprüngliche Zahl 14 aufgeteilt auf 2 x 7
  • der Innere Kreis als Zeichen für Stabilität und Schutz
  • der Äußere Kreis als Zeichen für Vermittlung (zwischen den Welten) und Botschaft


Bei der anschließenden Prüfung auf meiner Karte mit Grafikerstellung bzw. -modifizierung (siehe oben) erwies sich dies als passend und verständlich. Der Innere Kreis ist fast kreisrund, der Äußere Kreis ist oval mit einem Streufeld (= Berchtesgaden und Sankt Bartholomä).
Natürlich fiel mir in diesem Zusammenhang ein im Herbst 2009 medial übermittelter Text eines bekannten Schulleiters aus dem Landkreis ein:

Lastet uns, den Großen der Siebe nicht an, wenn wir euch senden das
Sprechen aus Gneis. Als Widerhall und Dank für jene, die wissend
versammelt im Klang der Trommeln die Sprache des Weckrufes sprechen.
Puls der Natur, akustisch uns dargebracht, ER-Innerung und Mahnung,
sendendes Leuchten im Schall Eures Seins. Geht hinüber zur "Brücke des
Lichts" euch geoffenbart in letzter Zeit. Versteht aus der Blume
dieser Sprache ihren Duft zu schmecken, ihre Schönheit und immerwahre
Realität zu ergreifen. Herzchakra von Gaia vereinigt sich mit euren
Heiligen, spirituellen Herzen, als geoffenbarten Reinstraum des
Absoluten Geistes. Suche den Ort im Außen, so wird er sich im Inneren
offenbaren. Seid Pilger zu Eurem Ursprung als Herzblut von Gaias
Herzen.

Peter schrieb dazu:
Ich vermute, dass es einen ganz best. Platz am Untersberg geben soll, der die "Energie" dieses "Berges" in ganz besonderer Weise widerspiegelt.

Ich antwortete:
Lieber Peter!
Immer wieder spannend, wenn sich "fühlige" Menschen in einem
Resonanzfeld wiederfinden - wie gerade geschehen, als du mir deine Mail
geschickt hast und ich gerade einen Rundbrief vorbereitete und in diesem
Moment das Bildnis des Untersberggeistes mir ansah...

Wer sind die "Großen Sieben"? Gute Frage. Ich habe kurz nachgesehen, da
in einer bedeutenden Untersbergsage jene 7 absolut im Vordergund steht.
Daraus ein Auszug:

/Da sah Lazarus einen grossen Turm mit einer Uhr, die wie Gold im
Sonnenstrahl funkelte. Der Mönch sagte: "Siehe, auf welcher Stunde der
Zeiger steht." Es war eben 7 Uhr. Sie gingen weiter und Lazarus sah nun
vor sich ein herrliches, schönes Gebäude mit 7 Glockentürmen, auf
welchen die 7 Planeten prangten, einem ansehnlichen Kloster ähnlich,
welches auf einer schönen, herrlichen grünen Wiese stand, die mit
schattigen Obstbäumen voll der vornehmsten Früchte geziert und von 7
silberreinen Bächlein
durchschlängelt wurde, die von einem prachtvollen
Brunnen aus Alabaster mit 7 messingenen Röhren in ein grosses,
siebenfach gewölbtes marmorsteinernes Bassin geleitet, ihren Ursprung
nahmen.

         Foto: sieben messingenen Röhren am Siebenbrünnlein unterhalb des Traunsteins am Traunsee


In diesem Gebäude führte ihn der Mönch in einen prachtvollen Tempel mit
einem von 7 x 7 schlanken Säulen getragenen prächtigen Sternengewölbe.
Dieser Tempel war so gross, dass Lazarus am Eingange kaum den Hochaltar
sehen konnte, und es vergingen ihm fast die Augen vor all der Pracht und
dem Glanze, der da zu sehen war. "Diese Kirch", sagte der Mönch, "hat
mehr als 70 Altäre und 7 Orgeln ohne dem dazugehörigen anderen
musikalischen Instrumenten."

/Nun - David*Ho Zehnter besingt in seinem Untersberglied die "7 Kirchen
sind erbaut" - obwohl er weiß, dass die Zahl nicht mit den 12
Untersbergkirchen übereinstimmt. Pfarrer Schmatzberger geht sogar von 14
(also 2x7) Kirchen aus.

Ein hellsichtiger Heiler aus meiner Trommelgruppe "bereist" zur Zeit die
Schlüssel zum verschlossenen Tor des Untersbergs.

Und dann gibt es noch jene christliche Untersbergbotschaft, die ich zur
Gänze in meinem Buch veröffentlichen durfte - von jenem Visionär Dr.
Köberle.

Und nun noch dein Text...

Vermutlich liegt der Schlüssel in all diesen Geschehnissen. Ich sammle
und staune - aber ich weiß es (noch) nicht. 

Ich stehe mit einem Geomanten aus Niederösterreich in Kontakt, der mir signalisierte die Südseite des Untersbergs geomantisch zu untersuchen. Er nahm dazu die 7er Kreise interessiert auf.
Im März 2016 hatte er bereits eine aufwendige geomantische Expertise zum Untersberg erstellt, die ich in mein Buch "Der Untersbergcode" aufgenommen hatte.

Donnerstag, 5. Januar 2023

Meine Rauhnächte und die Stunde des Wolfs (Teil 1: Der Innere Kreis und Äußere Kreis: Die Alpenschamanen und ihr heiliger Berg)

In diesen Rauhnächten bereitete mir die Wolfsstunde einige besondere Erkenntnisse. Doch was bedeutet überhaupt "Wolfsstunde"? Es ist die Zeit zwischen 3 und 4 Uhr - die Mitte der Nacht. Egal wieviel du vorher schon geschlafen hast oder nachher noch weiterschläfst, es ist eine Art Portalstunde, die dich mit der Anderswelt verbindet. Eigentlich sollten zu dieser Zeit alle Wesen schlafen, nur der Wolf eben nicht und daher kommt der Name. Meist sind es Visionen/Träume von Zahlen oder Zahlenkombinationen, die uns jemand aus der anderen Wirklichkeit - ein Schutzengel oder Krafttier zum Beispiel - mitteilen möchte.
Nebenbei bemerkt ist der Wolf tatsächlich schon seit langer Zeit eines meiner Krafttiere.

Aus langer Erfahrung heraus beachte ich die Botschaften aus der Wolfsstunde sehr genau, daraus entstand aus den Rauhnächten 2018 im Jahr 2019 mein Buch "Mythos Untersberg - die 12 Mysterien des Unterberges". Und auch dieses Mal sind es Zahlen, wie die 3 und 4 und die 12 und 14, deren Bedeutung im Zusammenhang mit unserem heiligen Berg ich zu ergründen hatte. Es wurde eine ziemlich "runde Sache", denn es geht dieses Mal um Kreise.

Und zwar um einen inneren Kreis und einen äußeren Kreis. Einmal in Verbindung mit Menschen und einmal in Verbindung mit dem Berg selbst. Wieder einmal ein typisches Resonanzphänomen, welches im Zusammenhang mit dem Untersberg besteht.
Doch zunächst um die menschliche Variante: die Alpenschamanen.
Seit fast 20 Jahren organisiere ich das jährliche öffentliche Alpenschamanentreffen mit Besucherprogramm, welches 2005 in der Steinzeit Siegsdorf begann. Schon damals hatte ich 4 Ritualleiter für jeweils ein Element bestimmt. In den letzten Jahren bestand das Hauptprogramm zudem aus 12 Mitwirkenden.
Seit 2010 finden/fanden die Treffen überwiegend am Johannishögl gegenüber dem Untersberg statt.
In den beiden Coronajahren fand das Treffen nur im kleinen Kreis und nichtöffentlich statt und ich benannte es aus einem inneren Antrieb heraus den "Inneren Kreis".
Bei der Wiederöffnung des Alpenschamanentreffens 2022 ergab sich ein Generationenwechsel beim Element Feuer. Nun scheint der Innere Kreis eine neue Stabilität bekommen zu haben. Alle 4 Ritualleiter, die gemeinsam die Mittags- und Abendzeremonie gestalten, haben eine besondere Verbindung zu unserem heiligen Berg, den auch die frühere Feuerfrau bereits in sich trug.

Foto: Der Innere Kreis bei der Schaffung des heiligen Raums beim Alpenschamanentreffen 2022
(Im Hintergrund der Untersberg zeigt sich noch nicht ganz)

Eines der Merkmale oder Fähigkeiten eines Alpenschamanen sind die Verbindungen zu den Berggeistern ihrer Region. Alle Vier sind u.a. Wächter unseres heiligen Bergs und wirken insbesondere im Jahreskreis mit ihm zusammen. Die Sommersonnenwende verbindet uns mit seinem Energiezentrum oben auf der Hochfläche in einer Höhle der Mittagsscharte, welches durch den Kinofilm Alpgeister im Jahr 2019 dokumentiert wurde. Doch es besteht bei allen Vieren eine weitere Verbindung zur Irlmaiermadonna am Fuße des Untersbergs und zur Wintersonnenwende zur Hochburghöhe und zum Grabhügel im Tal. Bei Einzelnen gibt es zusätzliche Verbindungen zum Nixloch und/oder zum Marienheilgarten.
Es war eine meiner ersten schamanischen Erkenntnisse, dass Schamanen die Kraftorte und Kultplätze der Heimat kennen müssen, um mit ihnen arbeiten und vermitteln zu können, insbesondere was die Berggeister betrifft.
Doch auch der äußere Kreis der 12 Mitwirkenden beim Treffen trägt eine ebenso große Bedeutung in sich. Er stellt die Verbindung nach außen dar und symbolisiert auch das Umfeld, den Wirkungskreis des Alpenraums mit seinen Schamanen, in dem auch Mitwirkende aus der Bioregion Untersberg tätig sind.

Seit vielen Jahren präsentiere ich im Berchtesgadener Salzheilstollen die Alpenschamanische Rauhnacht mitten in den 12 Rauhnächten. Hier wirken wir zu dritt (3), um die Bedeutung der Percht in einer ihrer Rauhnächte lebendig werden zu lassen - die "Magischen Drei" im Sinne der Drei Priesterinnen der Percht, den Drei Bethen - und auch im Sinne eines Inneren Kreises:



Der Innere Kreis und die Zahl Vier war somit eine der Rauhnachtsergebnisse und steht für Stabilität und Weiterentwicklung.

Samstag, 3. Juli 2021

Alpenschamanentreffen des Inneren Kreises

Seit vielen Jahren organisiere ich das für Besucher offene Alpenschamanentreffen an einem besonderen Kraftort und Kultplatz in der Bioregion Untersberg. Die Anfangs- und Schlusszeremonien werden von 4 Ritualleitern gestaltet:

Beim Treffen können sich die von mir eingeladenen Schamanen und schamanisch Tätigen mit Schnupperworkshops, Vorträgen, Musik, Infoständen oder Ritualen vorstellen.

Der Freigeist jener Veranstaltung machte es mir aufgrund der Corona-Auflagen jedoch letztes Jahr und auch dieses Jahr nicht möglich, das Schamanentreffen in der alten Form durchzuführen.
Zur Bewahrung der Tradition gab es daher erneut ein inoffizielles Treffen des Inneren Kreises, also von den 4 Ritualleitern, die gemeinsam eine Zeremonie am Kultplatz Johannishögl durchführten.

Die Zeremonie:

Wir entzündeten das heilige Feuer, um den heiligen Raum zu schaffen.


Wir begannen wieder mit einem Trommelkreis zum Krafttanken.



Die Feuerfrau räucherte die Ritualleiter ab, um uns zu reinigen und zu segnen.


Im Anschluss erfolgte die individuelle Anrufung der Geister.



Es folgte die Einkehr des Inneren Kreises.


Nun trugen Johannes und Christina die Gedichte vor:
"Wenn du die Welt verändern willst, liebe einen Mann."
"Wenn du die Welt verändern willst, liebe eine Frau."


Daraufhin wurde der Weingeist begrüßt



und wir legten eine Spirale aus Blumen.



Ich ergänzte die Kraft der Liebe, mit dem Angebot:
"Wenn du die Welt verändern willst, dann liebe einen Berg" und zeigte auf unseren heiligen Untersberg.
Ich dankte allen Anwesenden und den Spirits für ihr Dasein und Wirken.



Mit einem Trommelkreis und dem abschließenden Andachtsjodler wurde die Zeremonie beendet.



Ich danke den Ritualleitern Margrit, Barbara und Johannes
Ich danke den Geistern der Vier Winde

Ich danke dem Geist des Johannishögls
Ich danke dem Großen Untersberggeist
Ich danke Mutter Erde
Ich danke Frau Percht
Ich danke unseren Krafttieren
Ich danke meinen Ahnen
Ich danke meiner Familie






Untersbergpfarrer Valentin "Voitl" Pfeifenberger

Valentin "Voitl" Pfeifenberger (* 1914   † 2004 ) war von 1956 bis 2004 Pfarrer von Thomatal im Lungau. Er war bekannt für seine ...