Mittwoch, 29. Mai 2024

Das Kreuz vom Herzstein - Ich komme wieder

 

Im August 2010 wurde der Herzstein "missioniert", das heißt, es wurde ein christliches Kreuz auf den Stein gesetzt.


Im September 2010 wurde der Herzstein wieder "befreit", das heißt, irgendjemand hat das Kreuz fein säuberlich wieder deinstalliert.


Der Kreuzsetzer versuchte noch vergeblich die vordere steinerne Herzsteinwand zu zerstören. Danach war
es verschwunden.


So sah die Situation nach der Kreuzentfernung aus:
- die äußere Steinwand der Herzsteinschale wurde beschädigt (siehe unten auf Foto),
- ein Totenkopf "zierte" die Schale
- im Wasser schwammen Exkremente
 

Im Mai 2024 entdeckte ich das Kreuz wieder - es steht jetzt am Großgmainer Gangsteig gegenüber der Bayerisch Gmainer Kirche. Wie mir eine Einheimische berichtete, steht es dort schon seit einigen Jahren.
Hier soll es in Frieden ruhen und uns an diese Geschehnisse erinnern.
 


Nun wacht der Große Untersberggeist  darüber.

Der rote Pfeil am letzten Foto weist auf den heutigen Standort am Großgmainer Gangsteig hin.

Bemerkenswert sind die Orbs bei meinen ersten Fotos am Herzstein.

Dienstag, 17. Oktober 2023

Portale in die andere Welt

 

MYTHOS UNTERSBERG


Portale in die andere Welt

Am Untersberg gibt es Portale in eine andere Welt, Zeitportale, Dimensionsportale, Andersweltpforten – so heißt es zumindest in den Überlieferungen. Aber so berichten auch Menschen der heutigen Zeit von Erlebnissen, die für sie unerklärbar waren, die sie traumatisierten.
Wenige Zeitzeugen trauen sich offen darüber zu sprechen und befürchten, für verrückt erklärt zu werden.Tatsächlich scheint es, als würden die am Untersberg Lebenden paranormale Vorgänge zu negieren, abzulehnen, ins Lächerliche zu ziehen.
Ein paar Persönlichkeiten haben jedoch den modernen Mythos eines Wunderberges geprägt. Dazu zählen der Dalai Lama, der Prä-Astronautiker Erich von Däniken, der Untersbergpfarrer Herbert Schmatzberger, der SF-Autor Walter Ernsting, der Salzbuger Uhrmacher Heinz Brodig.
In den Sagen wird von der Eisernen Tür bei Hallthurm berichtet, die sich periodisch öffnen soll. Der Reichenhaller Stadtschreibergehilfe Lazarus Gitschner hat in der Mittagsscharte den Zugang ins Berginnere gefunden, das Karlsohr war einst ein Orakelplatz.
Schamanisch Erfahrene bereisen jene mysteriöse Unterwelt auf Grundlage der Trance.
Geomanten und Energetiker vermessen, bestimmen und beschreiben den Genius Loki, den Herzpunkt und weitere Kraftpunkte des Berges.
Doch auch ganz einfache Menschen der Gegenwart haben mir von ihren fantastischen Erlebnissen berichtet, von Begegnungen mit den Andersweltlern, von Visionen.
Künstler setzen ihre Eindrücke in ihre Werke (Skulpturen, Gemälde, Opern, Volksmusik, Ambient) um und geben jenen Portalen Form und Gestalt.
Wo und wann können wir diese Tore sehen und öffnen oder gar durch sie hindurchschreiten?
Da mag es einerseits technische Hilfsmittel geben, wie Tensoren, Pendel, physikalische Messgeräte und andererseits die einfachen Fähigkeiten des Menschen, wie die Intuition oder den sogenannten siebten Sinn.
Es scheint jene Anderswelttore tatsächlich zu geben und hat sie schon immer gegeben. Wir tun uns heute schwer, sie wieder zu finden und zu nutzen - überall auf der Welt, nicht nur am Untersberg.

 


Donnerstag, 12. Oktober 2023

Sonnenzeit in der Bioregion Untersberg

 

Ab November herrscht in der Bioregion Untersberg wieder die magisch-mythische Sonnenzeit, die 2 Monate andauert. Auch meine alpenschamanische Trommelgruppe wirkt in dieser Zeit indoor in einem der ältesten Bauerhöfe der Region. Am 18. November beginnt jene bemerkenswerte Sonnendurchgangszeit am Teufelsloch im Lattengebirge - sozusagen im Schoß der Schlafenden Hexe. Dabei wird ein bestimmtes Gebiet im Tal – zwischen Bayerisch Gmain (Hohenfried) und Großgmain (Hochburghöhe) - bestrahlt.

Das Ereignis (Foto siehe unten) entspricht symbolisch dem Stern von Bethlem,

Der Stern vom Lattengebirge
Der Stern vom Lattengebirge

Weihnacht in der Waldandacht am Untersberg

 
 

denn wenige Tage später - also am 25. November - wird in der Waldandacht, einer kleinen Kapelle zu Füßen des Untersbergs die Christgeburtsmesse gefeiert. Diese Region zählt schon zu dem Zeitanomaliebereich der Kyrilllinie. Es scheint, dass dieses Himmels-/Bergspektakel auf diese besondere Weihnacht hinweist. Und wie es der Untersbergpfarrer vor vielen Jahren heraus gefunden hat, ist dies das wahre Datum von der Geburt Jesus Christus.

Der Untersbergpfarrer  bei seiner Crhistgeburtsmesse in der Waldandacht
                              

Die Überlieferungen berichten von einer Sennerin namens Agnes, die sich mit dem Teufel eingelassen hat und dann versteinert wurde.
Ist jetzt die Zeit ihrer Erlösung gekommen?

Es ist auf alle Fälle die Manifestation einer Art Zeitanomalie – und dennoch ein vom Untersbergpfarrer historisch gut recherchiertes Ereignis.

Eine weitere mythologische Besonderheit kehrt jährlich wieder zum Untersberg: Die Wilde Jagd am 2. Donnerstag im Advent, wenn die Percht mit ihren Begleitern, jedes Jahr an einem anderen geheimen Ort von Hof zu Hof zieht und ihren Kult zelebriert. Aus längst vergessenen Zeit werden damit die Armen Seelen erlöst, werden aufgesammelt und ins Reich der Bergmutter in den Untersberg gebracht.
Mit dem Perchtentag am 6. Januar, womit einst noch der Percht gedacht wurde, enden auch jene geheimnisvollen Rauhnächte.


Bei der Wilden Jagd im Untersbergmuseum

Vorher, am 21. Dezember – zur Wintersonnenwende - ist der Höhepunkt des Sonnenschauspiels am Lattengebirge in der Schlafenden Hexe zu erfahren. Jene landschaftsmythologische Felsenhexe pulsiert an ihrem Höhepunkt, zeigt ihre erwachte Kraft, ihre Fruchtbarkeit und ihr segenspendendes Licht.
Die Kirche missionierte dieses heidnische Event und baute es im Mittelalter in das damalige Münster vom Kloster Sankt Zeno - eine Etage tiefer in Bad Reichenhall - ein. Das faszinierende Sonnenschauspiel ist auch heute noch zu sehen und zu bewundern, auch wenn uns die „Politik“ dahinter inzwischen bewusst wurde.

Das Sonnenauge vom Münster Sankt Zeno                                        Der erleuchtete Hauptaltar

Die Rauhnächte können so in jeder Region einen anderen Zeitraum umfassen. Ich nenne sie daher die „bioregionalen Rauhnächte“, die hier am Untersberg 2 Monate dauern.

Durch die menschliche Zersiedlung der Erde wurden viele der alten Kultplätze und damit auch Kraftorte abgesperrt, vergessen/übersehen oder sogar zerstört.

Was Hohenfried und die Hochburghöhe betrifft, finden auch wir hier Privatbesitz vor, mit Einschränkungen der Besuchsmöglichkeit und der Notwendigkeit, offiziell um Einlass zu ersuchen. Es gibt jedoch auch öffentliche Wege und/oder verborgene Steige, die jeder für sich finden kann. Ich gebe dazu keine Hinweise.

Es erfordert schon einen gewissen Unternehmungsgeist, um an diese besonderen Orte zu kommen – und das ist auch richtig so. Diese Orte wollen respektiert, geachtet und ehrfurchtsvoll erfahren werden, dann können wir dort einkehren, in den Geist von Mutter Erde, in ihren Jahreskreis, in ihre Energie, in ihr Licht.

S̲t̲i̲c̲h̲w̲ö̲r̲t̲e̲r̲:̲

Teufelsloch
Sonnendurchgang
Schlafende Hexe
Steinerne Agnes
Die andere Weihnacht
Bioregion
Sankt Zeno Sonnenschauspiel
Waldkapelle
Hochburghöhe
Hohenfried
Wild Jagd
Percht
Perchtentag
Rauhnächte
Zeitanomalie


Donnerstag, 22. Juni 2023

Die große und die kleine Sommersonnenwende

Die Sonnwendfeiern in den Alpen findet stets am Wochenende vor oder nach dem eigentlichen Sonnwendtermin statt. Heuer war dies der 17. Juni und ich feierte das große öffentliche und inzwischen traditionelle Fest bei der Heidnischen Kirche am Mooserbodenstausee bei Kaprun (Pinzgau). Die Wettergeister gaben erst kurz vorher ihren Segen und zur Zeremonie und zum Durchschlupfkult erschien Großvater Sonne. Das Feuer loderte schließlich unter dem Sternenzelt.

                                               Zeremonie an der Heidnischen Kirche

                                                           Sonnwendfeuer auf 2000 m Höhe


Am "richtigen" Sonnwendtag lud ich zu einer kleinen Feier auf einen abgelegenen Berggipfel im Pinzgau ein. Diesmal machten es die Wettergeister noch spannender. Es war ein sehr heißer Tag und für den Abend waren schwere Gewitter vorausgesagt. Das Niederschlagsradar zeigte allerdings für unsere Sonnwendfeuerzeit keinen Regen.
Als ich von Freilassing am späten Nachmittag losfuhr, war es in Zielrichtung bereits dunkel. Kurz nach Bad Reichenhall tröpfelte und blitzte es schon. Am Treffort Unken regnete es. Ein paar Einheimische hatten bereits abgesagt. Ihnen erschien die Wetterentwicklung wenig erfreulich. Doch die meisten kamen und sie kamen eher aus der Ferne und brachten Hoffnung mit.
Aus meiner Hoffnung entwickelte sich wieder mal Vertrauen.
Zur Treffzeit um 19 Uhr regnete es und es sah finster aus. Wir warteten. Es waren einige Minuten vergangen und es hörte auf zu regnen - und es zeigte sich über den Bergen ein vielversprechendes Leuchten. Wir teilten uns auf wenige Autos auf und fuhren hinauf in die Höhe.
Kurz nachdem wir die Autos abgestellt und ein paar Minuten aufgestiegen waren, kam die Sonne exakt zum Sonnenuntergang hervor.

Je höher wir stiegen, desto klarer wurde es. Wir erreichten schon bald den Gipfel.

Der Boden war frisch durchfeuchtet, so dass keine Waldbrandgefahr bestand. Unter dem Blätterdach der Bäume lag viel trockenes Brennholz und so wurde rasch ein kleiner Brennholzstapel aufgeschlichtet. Ich kümmerte mich derweilen um einen Naturaltar neben dem Gipfelkreuz. Schließlich wurden alle Festgäste abgeräuchert, alle (Berg-) Geister und Naturwesenheiten angerufen und eingeladen und gemeinsam das Feuer mit unseren Fackeln entzündet. Am Feuer stimmte ich die Sonnwendhymne "Mach dei Herz weid auf..." an und es wurde ein gemeinsames Singen und Sichfreuen. Wünsche und Sorgen wurden dem Feuergeist zur Transformation übergeben. Opfergaben fanden sich am Altar ein - von Rosenblättern über Obst bis zum Wasser.

Der Naturaltar am Gipfelkreuz



Beim sommerlichen Abendlicht, das nicht wirklich dunkel war, stiegen wir schließlich wieder ab. Mondsichel und Venus standen nebeneinander und wiesen uns den Weg.

Dies war die kleine Sommersonnenwende - oder war es doch das große Fest?



Dienstag, 2. Mai 2023

Ein schamanischer Trommelabend im Unterweltreich des Untersberggeistes

Zum bevorstehenden Beltane-Jahreskreisfest trafen wir uns zum schamanischen Wirken in der Unterwelt. Der gewählte Tag war ein Wetterausnahmetag dieser Woche und war mild und teilweise sonnig. Dennoch zog ich es vor in unsere Kulthöhle zu steigen, um in der Sicherheit eines Höhlengeistes zu trommeln. Beltane heißt übersetzt „helles Feuer“ und dies begleitete und wärmte uns an diesem Abend und strahlte für uns bei diesem Fest der Freude. Es war zugleich unser Outdoor-Saisonbeginn mit dem wir den Sommer begrüßten.

Francis am Höhlenfeuer

Schon am Treffpunkt beim Parkplatz gab es ein kleines Ritual. Das Perchttragen ging in die nächste Runde. Ähnlich dem traditionellen regionalen Marientragen zur Adventszeit, bei dem ein Marienbild von Haus zu Haus weitergegeben, weitergetragen wird, hat sich in unserer Trommelgruppe ein neuer Kult entwickelt. Ein Gemälde der Percht bzw. des Untersberggeistes wird seit Frühlingsbeginn im März innerhalb der Gruppe weitergegeben, weitergetragen. Der auf dem Bild nach außen männlich erscheinende Untersberg wurde zunächst tatsächlich von einem Mann in Empfang genommen, dem Ideengeber Franz. Und jener Franz konnte es nun an den nächsten Träger übergeben. Wieder wurde es ein Mann.

Die 3 Perchtrager (Francis, Franz, Rainer)

Auch die Trägernamen sind dabei beachtenswert: das Bild wanderte vom Franz zu Francis Beacon Schandl. Beide Vornamen wurzeln ja im lateinischen Franziskus und bedeuten u.a. „der Freie“. Die Percht wechselte also zwischen den Freien. Bei Franziskus lag der Antrieb zum Tragen der Percht zum großen Teil an einem Filmprojekt, an dem er und sein Partner aktuell arbeiten und kürzlich das Drehbuch abgeschlossen haben.
In der anschließenden Trommeltrance erhielt Francis nun auch den Spruch zur Bildübergabe:
"Vom Himmel komme ich her,
In den Berg steig ich hinab,
Mach es Dir nicht zu schwer,
Aber halte Dich auf Trab.
Wenn Du mich trägst im Herzen alle Zeit,
Mache ich Dich gewiss zu meinem Veith."
(Anmerkung:
Veith kommt aus dem lateinischen und leitet sich aus dem Wort „vita“ ab, was übersetzt das Leben heißt.
Das Perchttragen scheint stark mit dem Jahreskreis zu korrelieren. Mal sehen, wie es weitergeht.
Francis berichtete nach der schamanischen Reise von den Grundzügen des Drehbuchs. Der Film spielt in der heutigen Zeit und ist eine Liebesgeschichte, die auf den Überlieferungen vom Untersberg basiert und auch seine Kraftorte integriert. Mir gefällt, dass der männliche Protagonist den Wandel vom nüchternen, dogmatischen Naturwissenschaftler, der die Anderswelt ablehnt, zur Lichtgestalt wird, nachdem er sein Herz, seine Liebe gefunden hat – durch eine „Wildfrau“.
Die Zukunft gehört dem Weiblichen“, so sieht es auch der legendäre Untersbergpfarrer und diese Prophetie soll der Film transportieren.
Für den nächsten Schritt, der Beantragung von Fördergeldern aus den Filmfonds (Stoff-Entwicklungs-Förderung) und damit der Fortsetzung des Drehbuches wünsche ich viel Glück und Erfolg. Ein gutes Omen sehe ich schon darin, dass Francis im Jahre 2008 zum Herbstbeginn zu den Dreharbeiten vom BR über „Die Schamanen vom Untersberg“ dabei war und dies eine der ersten öffentlichen Dokus über alpenschamanisches Wirken darstellte. Die Doku von Susanne Roser warf einen spannenden Blick in die Anderswelt des Untersbergs und war ein Meilenstein.

Der Maler des Untersbergbildes Walter Hain im Vordergrund mit dem BR-Filmteam (2008)


„Zufälligerweise“ habe ich entdeckt, dass bei der damaligen Doku auch der Maler des Untersbergbilds mitwirkte, zudem er in der Höhle anwesend war. So verweben sich gerade alte Energiestrukturen mit neuen Impulsen und gehen in das magische Resonanzfeld des Untersbergs ein.
Unser Abend ging schließlich auch in einen festlichen und lukullischen Teil über, bei dem Gitarrenmusik erklang und u.a. Bärlauch in verschiedenen Formen, Hanfbrot und – passend zu den noch winterlichen Temperaturen dieser Wochen – Glühwein herumgereicht wurde.

unser Höhlenaltar

Montag, 20. Februar 2023

Projekt GESICHTER DER ANDERSWELT AM UNTERSBERG

Wie oft bin ich dem Untersberg bzw. seinem Geist schon begegnet in Träumen, Visionen, Meditationen, Trancereisen, wie oft habe ich mit ihm gesprochen bzw. bin im Dialog mit ihm gewesen?
Wie viele Menschen habe ich kennengelernt, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben?
Wie viele Erlebnisse hatte ich dazu mit meiner alpenschamanischen Trommelgruppe?
Und so sind Bilder entstanden, Gesichter von Wesen einer anderen Welt.

Zahllose Sagen existieren in der Bioregion Untersberg, die diese Wesen beschreiben in Alter, Statur, Kleidung und manchmal auch gibt es zarte Hinweise auf Gesichter. Andere Dimensionen, andere Welten, andere Wesen existieren schon seit Urzeiten parallel zu unserer Welt. Manchmal öffnen sich die Schleier und lassen für Momente hindurch blicken, dann nehmen wir "etwas" wahr.
Die Kunst erlaubt diese Wahrnehmungen zu transformieren
Künstler gehen in Resonanz mit ihren entstehenden Werken und dann dürfen wir staunen.
Bei diesem Projekt erhoffe ich mir eben keine Fantasieprodukte, sondern Figuren und Gesichter, die sich einerseits an historischen Begebenheiten orientieren, andererseits an den "Blicken durch den Schleier".
So kann eine Bühne, eine Galerie für eine andere Welt entstehen, von der wir doch täglich umgeben sind, aber es verlernt haben, sie zu finden - weil wir gar nicht mehr danach suchen.

Ein erstes Gemälde (siehe unten) ist in der Untersberg-Galerie ausgestellt und es vermittelt einen Eindruck vom Untersberggeist, wie er einst vom Maler in einem veränderten Bewusstseinszustand wahrgenommen wurde.
Ein Weiteres ist am Entstehen und ich hoffe noch auf viel mehr Inspirationen und Motivationen von Anderen.
Die Wiederverzauberung der Welt beginnt am Untersberg!



Mittwoch, 15. Februar 2023

Lazarus Gitschner

An all die zeichnerisch Begabten, Künstler, Grafiker oder Visionäre:

Lazarus Gitschner aus der Untersbergsage soll ein Gesicht bekommen!
Lazarus ist neben Kaiser Karl wohl die bekannteste Sagengestalt vom Untersberg. Er soll im 16. Jahrhundert gelebt haben, war Stadtschreibergehilfe von Bad Reichenhall und durfte die Unterwelt des Berges betreten, wo er seine Geheimnisse gezeigt bekam.
In 18 (!) Versionen existiert diese Überlieferung - alle sind sehr ähnlich und geben teilweise präzise Orts-, Zeit- und Namensangaben. Daraus folgere ich seinen möglichen richtigen Namen als "Lazarus Aigner" vom Gitschenhof in Bergheim.
Über die Jahrhunderte hat diese Sage ihre Spuren hinterlassen und hat auch zum Mythos Untersberg beigetragen. Es gibt nur wenige Darstellungen von Lazarus. Eine davon ist ein Bild aus einem alten Sagenbuch, wo Lazarus von einem Untersbergmandl zum Kaiser Karl geführt wird.
Gebt diesem Wesen bitte Gestalt und/oder Gesicht, er hat es verdient! Somit wird jene geheimnisvolle Anderswelt lebendig, lädt zur Kontaktaufnahme ein. Die folgenden Darstellungen sind alten Sagenbüchern bzw. der sogenannten Bilderhandschrift entnommen und entsprechen vermutlich nicht der Realität!
Lazarus (links) mit dem Mönch vom Untersberg, der ihm eine der Untersbergkirchen zeigt
Lazarus (links) mit dem Mönche vom Untersberg, der ihm in den Untersberg einlässt





Das Kreuz vom Herzstein - Ich komme wieder

  Im August 2010 wurde der Herzstein "missioniert", das heißt, es wurde ein christliches Kreuz auf den Stein gesetzt.   Im Septemb...