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Donnerstag, 12. Oktober 2023

Sonnenzeit in der Bioregion Untersberg

 

Ab November herrscht in der Bioregion Untersberg wieder die magisch-mythische Sonnenzeit, die 2 Monate andauert. Auch meine alpenschamanische Trommelgruppe wirkt in dieser Zeit indoor in einem der ältesten Bauerhöfe der Region. Am 18. November beginnt jene bemerkenswerte Sonnendurchgangszeit am Teufelsloch im Lattengebirge - sozusagen im Schoß der Schlafenden Hexe. Dabei wird ein bestimmtes Gebiet im Tal – zwischen Bayerisch Gmain (Hohenfried) und Großgmain (Hochburghöhe) - bestrahlt.

Das Ereignis (Foto siehe unten) entspricht symbolisch dem Stern von Bethlem,

Der Stern vom Lattengebirge
Der Stern vom Lattengebirge

Weihnacht in der Waldandacht am Untersberg

 
 

denn wenige Tage später - also am 25. November - wird in der Waldandacht, einer kleinen Kapelle zu Füßen des Untersbergs die Christgeburtsmesse gefeiert. Diese Region zählt schon zu dem Zeitanomaliebereich der Kyrilllinie. Es scheint, dass dieses Himmels-/Bergspektakel auf diese besondere Weihnacht hinweist. Und wie es der Untersbergpfarrer vor vielen Jahren heraus gefunden hat, ist dies das wahre Datum von der Geburt Jesus Christus.

Der Untersbergpfarrer  bei seiner Crhistgeburtsmesse in der Waldandacht
                              

Die Überlieferungen berichten von einer Sennerin namens Agnes, die sich mit dem Teufel eingelassen hat und dann versteinert wurde.
Ist jetzt die Zeit ihrer Erlösung gekommen?

Es ist auf alle Fälle die Manifestation einer Art Zeitanomalie – und dennoch ein vom Untersbergpfarrer historisch gut recherchiertes Ereignis.

Eine weitere mythologische Besonderheit kehrt jährlich wieder zum Untersberg: Die Wilde Jagd am 2. Donnerstag im Advent, wenn die Percht mit ihren Begleitern, jedes Jahr an einem anderen geheimen Ort von Hof zu Hof zieht und ihren Kult zelebriert. Aus längst vergessenen Zeit werden damit die Armen Seelen erlöst, werden aufgesammelt und ins Reich der Bergmutter in den Untersberg gebracht.
Mit dem Perchtentag am 6. Januar, womit einst noch der Percht gedacht wurde, enden auch jene geheimnisvollen Rauhnächte.


Bei der Wilden Jagd im Untersbergmuseum

Vorher, am 21. Dezember – zur Wintersonnenwende - ist der Höhepunkt des Sonnenschauspiels am Lattengebirge in der Schlafenden Hexe zu erfahren. Jene landschaftsmythologische Felsenhexe pulsiert an ihrem Höhepunkt, zeigt ihre erwachte Kraft, ihre Fruchtbarkeit und ihr segenspendendes Licht.
Die Kirche missionierte dieses heidnische Event und baute es im Mittelalter in das damalige Münster vom Kloster Sankt Zeno - eine Etage tiefer in Bad Reichenhall - ein. Das faszinierende Sonnenschauspiel ist auch heute noch zu sehen und zu bewundern, auch wenn uns die „Politik“ dahinter inzwischen bewusst wurde.

Das Sonnenauge vom Münster Sankt Zeno                                        Der erleuchtete Hauptaltar

Die Rauhnächte können so in jeder Region einen anderen Zeitraum umfassen. Ich nenne sie daher die „bioregionalen Rauhnächte“, die hier am Untersberg 2 Monate dauern.

Durch die menschliche Zersiedlung der Erde wurden viele der alten Kultplätze und damit auch Kraftorte abgesperrt, vergessen/übersehen oder sogar zerstört.

Was Hohenfried und die Hochburghöhe betrifft, finden auch wir hier Privatbesitz vor, mit Einschränkungen der Besuchsmöglichkeit und der Notwendigkeit, offiziell um Einlass zu ersuchen. Es gibt jedoch auch öffentliche Wege und/oder verborgene Steige, die jeder für sich finden kann. Ich gebe dazu keine Hinweise.

Es erfordert schon einen gewissen Unternehmungsgeist, um an diese besonderen Orte zu kommen – und das ist auch richtig so. Diese Orte wollen respektiert, geachtet und ehrfurchtsvoll erfahren werden, dann können wir dort einkehren, in den Geist von Mutter Erde, in ihren Jahreskreis, in ihre Energie, in ihr Licht.

S̲t̲i̲c̲h̲w̲ö̲r̲t̲e̲r̲:̲

Teufelsloch
Sonnendurchgang
Schlafende Hexe
Steinerne Agnes
Die andere Weihnacht
Bioregion
Sankt Zeno Sonnenschauspiel
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Zeitanomalie


Mittwoch, 2. November 2022

Anderswelt Untersberg im November

In diesem Monat, ab 20. November, beginnt eine seltsame Zeit in der Bioregion Untersberg – die Sonnenzeit am Teufelsloch in der Schlafenden Hexe. Für 2 Monate scheint die Sonne durch jenes mythisch-mystische Felsenloch im Lattengebirge und bestrahlt dabei eine bestimmtes Gebiet im Tal – zwischen Bayerisch Gmain (Hohenfried) und Großgmain (Hochburghöhe).
Die Überlieferungen berichten von einer Sennerin namens Agnes, die sich mit dem Teufel eingelassen hat und dann versteinert wurde (= Steinerne Agnes).
Ist jetzt die Zeit ihrer Erlösung gekommen?
Mit Beginn der Sonnen(durchgangs-)Zeit am Teufelsloch (= Der Stern von Bethlem wird zum bioregionalen Stern vom Lattengebirge) zeigt sich zudem eine weitere Eigenart dieser Region. Am 25. November wird vom Untersbergpfarrer Herbert Schmatzberger zu Füssen des Untersbergs in einer kleinen Waldkapelle (= Waldandacht) die Weihnacht gefeiert. Es ist die Manifestation einer Art Zeitanomalie – und dennoch von ihm ein historisch gut recherchiertes Ereignis.
Noch eine mythologische Besonderheit kehrt jedes Jahr wieder zum Untersberg: Die Wilde Jagd am 2. Donnerstag im Advent, wenn die Percht mit ihren Begleitern, jedes Jahr an einem anderen geheimen Ort von Hof zu Hof zieht und ihren Kult zelebriert. Aus längst vergessenen Zeit werden damit die Armen Seelen erlöst, werden sie aufgesammelt und ins Reich der Bergmutter in den Untersberg gebracht. Mit dem Perchtentag am 6. Januar, womit einst noch der Percht gedacht wurde, enden auch jene geheimnisvollen Rauhnächte.
Vorher, am 21. Dezember – zur Wintersonnenwende - ist der Höhepunkt des Sonnenschauspiels am Lattengebirge in der Schlafenden Hexe. Jene landschaftsmythologische Felsenhexe pulsiert an ihrem Höhepunkt, zeigt ihre erwachte Kraft, ihre Fruchtbarkeit und ihr Licht.
Die Rauhnächte können so in jeder Region einen anderen Zeitraum umfassen. Ich nenne sie daher die „bioregionalen Rauhnächte“, die hier am Untersberg 2 Monate dauern.
Durch die menschliche Zersiedlung der Erde wurden viele der alten Kultplätze und damit auch Kraftorte abgesperrt, vergessen/übersehen oder sogar zerstört.
Was Hohenfried und die Hochburghöhe betrifft, finden auch wir hier Privatbesitz vor, mit Einschränkungen der Besuchsmöglichkeit und der Notwendigkeit offiziell um Einlass zu ersuchen. Es gibt jedoch auch öffentliche Wege und/oder verborgene Steige, die jeder für sich finden kann. Ich gebe dazu keine Hinweise.
Es erfordert schon einen gewissen Unternehmungsgeist, um an diese besonderen Orte zu kommen – und das ist auch richtig so. Diese Orte wollen respektiert, geachtet und ehrfurchtsvoll erfahren werden, dann können wir dort einkehren, in den Geist von Mutter Erde, in ihren Jahreskreis, in ihre Energie, in ihr Licht.
S̲t̲i̲c̲h̲w̲ö̲r̲t̲e̲r̲:̲
𝙏𝙚𝙪𝙛𝙚𝙡𝙨𝙡𝙤𝙘𝙝
𝙎𝙤𝙣𝙣𝙚𝙣𝙙𝙪𝙧𝙘𝙝𝙜𝙖𝙣𝙜
𝙎𝙘𝙝𝙡𝙖𝙛𝙚𝙣𝙙𝙚 𝙃𝙚𝙭𝙚
𝙎𝙩𝙚𝙞𝙣𝙚𝙧𝙣𝙚 𝘼𝙜𝙣𝙚𝙨
𝘿𝙞𝙚 𝙖𝙣𝙙𝙚𝙧𝙚 𝙒𝙚𝙞𝙝𝙣𝙖𝙘𝙝𝙩
𝘽𝙞𝙤𝙧𝙚𝙜𝙞𝙤𝙣
𝙎𝙖𝙣𝙠𝙩 𝙕𝙚𝙣𝙤 𝙎𝙤𝙣𝙣𝙚𝙣𝙨𝙘𝙝𝙖𝙪𝙨𝙥𝙞𝙚𝙡
𝙒𝙖𝙡𝙙𝙠𝙖𝙥𝙚𝙡𝙡𝙚
𝙃𝙤𝙘𝙝𝙗𝙪𝙧𝙜𝙝𝙤̈𝙝𝙚
𝙃𝙤𝙝𝙚𝙣𝙛𝙧𝙞𝙚𝙙
𝙒𝙞𝙡𝙙e 𝙅𝙖𝙜𝙙
𝙋𝙚𝙧𝙘𝙝𝙩
𝙋𝙚𝙧𝙘𝙝𝙩𝙚𝙣𝙩𝙖𝙜
𝙍𝙖𝙪𝙝𝙣𝙖̈𝙘𝙝𝙩𝙚



Untersbergpfarrer Valentin "Voitl" Pfeifenberger

Valentin "Voitl" Pfeifenberger (* 1914   † 2004 ) war von 1956 bis 2004 Pfarrer von Thomatal im Lungau. Er war bekannt für seine ...